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Ethanolkamin Kaufratgeber

Ethanolkamine versprühen eine besondere Atmosphäre, die jeden Wohnbereich um eine individuelle Note aufwertet. Doch obwohl diese praktische Alternative zum klassischen Kamin mit hohen Sicherheitsstandards überzeugt, sollten Sie vor dem Kauf einige Faktoren für Ihre Kaufentscheidung beachten. Seit Anfang 2011 soll die DIN-Norm 4734-1 Verbraucher darüber informieren, worauf es beim Kauf eines Ethanolkamins ankommt, wenn Sicherheit an erster Stelle stehen soll. Sie dient als Prävention, um die Zahl der zum Teil schweren Unfälle zu reduzieren, die in der Vergangenheit von Ethanol-Brennern verursacht wurden. Nicht selten führten Bedienungsfehler, nicht stabile Tischfeuer oder auch nicht sicher konzipierte Billigware dazu. Wer sich dafür schützen möchte, sollte auf folgende Sicherheitskriterien beim Kauf achten:

  • Eine kompakte Bauweise und ein entsprechend auf die Größe ausgerichtetes Gewicht erhöhen die Standsicherheit
  • Löschvorrichtung muss zur Standardausrüstung gehören
  • Wandgeräte müssen über eine solide Befestigung verfügen
  • Gut ablesbare Füllstands-AnzeigeBrennstoff-Tanks, deren maximaler Inhalt bei Standgeräten nicht drei und bei Tisch-Kaminen nicht 0,5 Liter überschreiten sollte
  • Leicht verständliche Bedienanleitung, die detailliert Auskunft über die Inbetriebnahme, Belüftung und die erforderliche Abkühlzeit vor dem erneuten Befüllen eines Ethanolkamins gibt

Wer diese Ausstattungsmerkmale in den Focus stellt, geht auf Nummer sicher, doch ist grundsätzlich Vorsicht bei Schnäppchen-Angeboten geboten. Hilfreiche Informationen finden sicherheitsorientierte Verbraucher bei den Mitgliedern der „IG Sichere Bio Ethanol Feuerstellen“.

Sicherheit hat Vorfahrt

Grundsätzlich gilt, dass ein Bioethanol-Kamin keinen Abzug benötigt, wie es beim klassischen Kamin der Fall ist. Doch wer ein Modell besitzt, das innerhalb einer Stunde mehr als 0,5 Liter Ethanol verbrennt, benötigt für den Betrieb einen Zulassungsbescheid von der örtlichen Bauaufsicht. Selbst wenn Ethanolkamine ohne einen Schornstein auskommen, sollten Nutzer nie vergessen, dass es sich hierbei um eine offene Feuerstelle handelt, deren Handhabung und Platzierung auch bestimmte Sicherheitskriterien erforderlich macht.
Ethanolkamine sind flexibel einsetzbar und sorgen dort für eine wohnliche Atmosphäre, wo Sie vor einem romantischen Flammenbild entspannen möchten. Achten Sie daher beim Kauf eines solchen Kamins darauf, dass der TÜV oder ein vergleichbar unabhängiges Prüfinstitut das gewählte Modell auch zertifiziert hat. Die DIN-NORM 4734-1 gilt hierfür als Bewertungsbasis und bezieht neben den Sicherheitsanforderungen auch die Bau- und Betriebsweise mit ein. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte beim Erwerb darauf achten, dass der Ethanolkamin nicht als Heizgerät ausgerichtet ist.

Brenner-Technologie: wichtiges Kriterium in Sachen Zuverlässigkeit

Verbraucher finden heute eine große Angebotspalette an Ethanolkaminen, die als Stand- Tisch- und Wandgeräte Lagerfeuerromantik zaubern. Wenngleich der Grundsatz gilt, einen solchen Kamin nie aus unbeobachtet zu lassen, erhöhen Brenner aus robustem Edelstahl das Sicherheitspotenzial. Brennboxen aus dünnem Blech neigen dazu, sich bei großer Hitze zu verziehen. Die Folge können Undichtigkeiten und Veränderungen des Materials sein. Eine hohe Wandstärke schützt davor und verleiht dem Kamin darüber hinaus eine größere Stabilität. Modelle ohne einen Hohlraum unter dem Brenner ist der Vorzug zu geben. Gelangt bei einfachen Ausführungen mit Hohlraum ein Tropfen Brennstoff beim Einfüllen daneben, kann dieser eine explosionsartige Verpuffung erzeugen. Ethanolkamine, die unter ihrem Brenner mit Steinwolle oder Sand befüllt sind, saugen den Brennstoff zuverlässig auf und dienen darüber hinaus als perfekte Wärmeableitung. Beim Kauf eines Tischkamins sollten Sie nur Modellen den Vorzug geben, die ein Gewicht von 300 Gramm nicht unterschreiten.

Billigangebote sind in der Regel mit Brennern ausgestattet, die nicht nur ein unsauberes Flammenbild erzeugen, sondern auch überdurchschnittlich viel Ethanol verbrauchen. Weitaus sicherer konzipiert sind Vergasungsbrenner, die den Bioethanol nicht lediglich an der Oberfläche erhitzen, sondern das Gas verbrennen, das beim Erhitzen des Brennstoffes entsteht. Kamine, die mit dieser Technologie ausgestattet sind, benötigen zwar etwas mehr Zeit bis zum Erreichen der perfekten Betriebstemperatur und eines idealen Flammenbildes, doch steht die Sicherheit dabei stets an erster Stelle.

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