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Feuerschalen

Was gibt es schöneres als einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer? Eine hochwertige Feuerschale macht dies deutlich komfortabler. Wer möchte schon jedes Mal nach Steinen für die Begrenzung suchen und die Feuerstelle aufwendig reinigen? Eine Feuerschale besticht mit einfacher Handhabung, leichter Reinigung sowie einem Höchstmaß an Sicherheit und wird damit zur Ideallösung für Terrasse, Garten, Strand und Campingplatz.

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Feuerschalen

Was gibt es schöneres als einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer? Eine hochwertige Feuerschale macht dies deutlich komfortabler. Wer möchte schon jedes Mal nach Steinen für die Begrenzung suchen und die Feuerstelle aufwendig reinigen? Eine Feuerschale besticht mit einfacher Handhabung, leichter Reinigung sowie einem Höchstmaß an Sicherheit und wird damit zur Ideallösung für Terrasse, Garten, Strand und Campingplatz.

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Aktivitäten an der Feuerschale

Feuer ist seit jeher der Ort, an dem Menschen zusammenkommen und im Schein rot züngelnder Flammen entspannen, Geschichten erzählen und das leuchten des Sternenzelts gennießen. Feuerschalen laden aber nicht nur zum Träumen ein, sondern sind auch der ideale Ort für einen romantischen Abend zu zweit. Beim Lodern der Flammen kommt sowohl im Winter als auch an lauen Sommerabend jeder auf seine Kosten.

Ganz gleich, ob Sie am wärmenden Lagerfeuer entspannen, herrlich duftendes Stockbrot zubereiten oder karamellisierte Marshmallows genießen – eine Feuerschale ist stets der Mittelpunkt jeglicher Aktivität. Auch für spontane Grillabende im Freundeskreis ist eine Feuerschale perfekt geeignet. Denn mit Hilfe eines entsprechend großen Rosts oder Schwenkgrillgestells wird die Feuerstelle im Handumdrehen zum vollwertigen Grill.

 

Feuerschale Rechtslage

Offenes Feuer übt auf uns zwar eine ungeheure Faszination aus, ist aber keine ganz ungefährliche Sache. Nicht umsonst gibt es für die Handhabung von Feuer sowohl im öffentlichen Raum als auch auf Privatgrundstücken Gesetze und Regulierungen. Gänzlich verbieten kann und will der Gesetzgeber das offene Feuer jedoch nicht, denn das würde einen erheblichen Eingriff in die persönliche Freiheit bedeuten. Allerdings ist offenes Feuer ab einer gewissen Größe in vielen Regionen genehmigungspflichtig. Zuständig ist hier das örtliche Ordnungsamt.

Mit einer Feuerschale gehen Sie etwaigen Problemen aber aus dem Weg. Die Feuerschale im Garten ist erlaubt, da es sich per Definition nicht um ein offenes Feuer, sondern um ein Wärme- und Gemütlichkeitsfeuer handelt. Sofern es sich bei Ihrer Feuerschale um ein Modell mit weniger als einem Meter Durchmesser handelt, brauchen Sie prinzipiell keine Genehmigung Ihrer Gemeinde oder Stadtverwaltung. Wenn Sie zur Miete Wohnen, sollten Sie dennoch Ihren Vermieter um Erlaubnis fragen.

Achtung: Verbietet die Garten- oder Hausordnung offenes Feuer, müssen Sie dies respektieren.

Ebenfalls in jedem Fall einzuhalten sind die Vorgaben des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG). Dieses Gesetz legt beispielsweise fest, welche Stoffe Sie im Hinblick auf schädliche Umwelteinwirkungen verfeuern dürfen und welche nicht. Erlaubt sind neben getrockneten Naturhölzern auch Holzkohle, Briketts sowie getrocknete Pflanzenteile. Lackiertes Holz, feuchtes Laub oder frisches Holz sind tabu. Belästigen Sie Ihre Nachbarn durch starke Rauchentwicklung, droht Ärger. Der Abstand zu brennbaren Gegenständen ist zwar nicht explizit festgelegt. Dennoch ist ein Mindestabstand von drei bis fünf Metern zu empfehlen.

 

Material der Feuerschale

Feuerschalen sind so alt wie die menschliche Zivilisation. Dementsprechend haben sich in den vergangenen Jahrhunderten einige Materialien etabliert, darunter Gusseisen, Stahl, Edelstahl, Cortenstahl, Keramik und Quarzglas. Bei der Entscheidung kommt es sowohl auf Ihren persönlichen Geschmack als auch auf Ihre Ansprüche an. Während eine Feuerschale aus Edelstahl beispielsweise robust und vergleichsweise günstig ist, sind Feuerschalen aus Keramik oder Quarzglas meist optische Highlights, die jedoch ihren Preis haben. Die wichtigsten Vor- und Nachteile der häufigsten Materialien können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

Material

Vorteile

Nachteile

Stahl

-          Günstiges Material

-          Rustikale Optik

-          Kann rosten

-          Oft schmucklos

Cortenstahl

-          Schutzpatina, die vor Rost schützt

-          Witterungsbeständig

-          Schicke Optik

-          Höherpreisiges Material

-          Optik nicht jedermanns Sache

Edelstahl

-          Witterungsbeständig

-          Unempfindlich gegenüber Rost

-          Teures Material

-          Kann Hitzeflecken entwickeln

Gusseisen

-          Robust und witterungsbeständig

-          Rustikale Optik

-          Bessere Wärmespeicherkapazität

-          Hohes Gewicht

-          Kann Rost ansetzen

Terrakotta

-          Große Formvielfalt

-          Sehr günstiges Material

-          Oft reich mit Ornamenten verziert

-          Mediterranes Flair

-          Bildung von Rissen und Abplatzern, wenn Wasser in die Poren eindringt

-          Nicht für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet

-          Verträgt keine große Hitze

Keramik (versiegelt)

-          Witterungsbeständiger als Terrakotta

-          Zahlreiche Varianten mit Verzierungen erhältlich

-          Nicht für den ganzjährigen Outdoor-Einsatz geeignet

-          Nicht für große Hitze geeignet

-          Weniger robust als Metalle

Quarzglas

-          Sehr edle Optik

-          Faszinierendes Lichtspiel durch das halbdurchsichtige Glas

-          Temperaturbeständig bis 1.600 Grad Celsius

-          Hoher Preis

-          Reinigungsaufwand durch die Rußentfernung an der Innenseite

 

Feuerschale-Kauf: Dass müssen Sie beachten

Wenn Sie eine Feuerschale kaufen möchten, spielen neben dem Material auch noch andere Aspekte eine entscheidende Rolle. Hier kommt es vor allem auf die Größe an, die zum Platzangebot am zukünftigen Standort und dem Verwendungszweck passen muss. Wollen Sie Ihre Feuerschale lediglich als Dekoration verwenden, tut es eine Schale mit unter 50 Zentimetern Durchmesser.

Wollen Sie hingegen echte Lagerfeuerromantik erleben oder die Schale auch zum Grillen verwenden, haben sich Modelle mit einem Durchmesser von 60 bis 80 Zentimetern bewährt. Wer hingegen auch einmal Gartenabfälle verbrennen möchte, kann eine größere Variante von bis zu 100 Zentimetern Durchmesser wählen.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Standhöhe. Während eine bodennahe Feuerschale für optimales Lagerfeuerfeeling sorgt, ist eine aufgeständerte Feuerschale die sicherere Variante. Durch das Aufständern wird beispielsweise der Untergrund vor allzu großer Hitze geschützt. Ihre Terrassenplatten und Ihr Rasen werden es Ihnen danken. Zudem ist so die Gefahr für Kleinkinder und Haustiere geringer. Der dritte entscheidende Kauffaktor ist die Standfestigkeit, denn nur eine stabile Feuerschale ist eine sichere Feuerschale.

 

Feuerschale und Ihre Sicherheit

  • Betreiben Sie Ihre Feuerschale ausschließlich im Freien.
  • Stellen Sie die Feuerschale mit ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden, Möbeln und brennbaren Gegenständen auf.
  • Entzünden Sie das Feuer nicht bei extremer Trockenheit oder starkem Wind. Der unkontrollierte Funkenflug könnte Brände auslösen.
  • Achten Sie auf einen kippsicheren und möglichst windgeschützten Stand.
  • Verwenden Sie ausschließlich zugelassene Brennstoffe.
  • Verzichten Sie auf Brandbeschleuniger wie Benzin, Spiritus etc.
  • Lassen Sie das Feuer niemals unbeaufsichtigt.
  • Halten Sie kleine Kinder und Haustiere von der Feuerschale fern.
  • Sorgen Sie dafür, dass für den Notfall ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher bereitsteht.

 

Der richtige Aufstellort für die Feuerschale

Das Entzünden einer Feuerschale ist zwar relativ sicher, es ist und bleibt aber ein offenes Feuer. Dementsprechend sollten Sie bei der Wahl des Aufstellungsortes einiges beachten.

Wählen Sie zunächst einen ebenen, stabilen und feuerfesten Untergrund. Ideal sind beispielsweise Sand oder Naturstein. Wenn Sie Ihre Feuerschale auf dem Rasen aufstellen möchten, bietet sich die Verwendung einer feuerfesten Unterlage an. Einige Hersteller liefern einen Untergrundschutz aus Metall mit. Alternativ bieten sich auch Waschbetonplatten an.

Achten Sie außerdem darauf, dass der Aufstellort im Freien liegt, nicht überdacht und nach Möglichkeit windgeschützt ist. Zudem sollte die Feuerschale einen Abstand zum Nachbarn beziehungsweise dem Nachbargebäude von drei bis fünf Metern haben.

Zu Waldgrundstücken und leicht entzündlichen Materialen wie Heu ist ein Abstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. Die genauen Abstände variieren von Gemeinde zu Gemeinde und können dort sowie beim zuständigen Ordnungsamt angefragt werden.

 

Brennmaterial für die Feuerschale

In einer Feuerschale dürfen Sie unter anderem aus Immissionsschutzgründen ausschließlich „zulässige Brennstoffe“ verfeuern. Dazu zählen vor allem naturbelassenes (trockenes) Holz, Holzkohle, Briketts und Holzbriketts.

Nicht in die Feuerschale gehören nasses, lackiertes oder mit Teer bestrichenes Holz. Das Gleiche gilt für nasses Laub und Strauchreste. Wollen Sie diese Materialien verbrennen, müssen diese gut durchgetrocknet sein. Müll und Kunststoffe gehören ebenfalls nicht ins Feuer. Andernfalls stellt der starke Qualm eine Belästigung Ihrer Nachbarn und einen Verstoß gegen das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) dar. In Bezug auf den Betrieb einer Feuerschale ist die Rechtslage also eindeutig.

 

Feuerschale richtig pflegen: So geht’s!

Damit Sie möglichst lang Spaß an Ihrer Feuerschale haben, ist regelmäßige Pflege entscheidend. Entfernen Sie zunächst die Asche, sobald Ihre Feuerschale vollständig erkaltet ist. Wischen Sie die Schale anschließend einfach trocken aus. An zweiter Stelle steht der Nässeschutz, denn Nässe ist der Feind aller Feuerschalen. Selbst Feuerschalen aus rostfreiem Edelstahl können im Bereich von Verschraubungen oder Anbauteilen rosten.

Stellen Sie Ihre Feuerschale am besten unter, um diese vor Regen zu schützen. Alternativ decken Sie diese mit einer Plane ab. Während Feuerstellen aus Metall oder Quarzglas auch im Winter im Freien bleiben können, gehören Ton- und Terrakottaschalen in der kalten Jahreszeit an einen trockenen und frostfreien Ort.

 

Feuerschale selber bauen

Wer keine Feuerschale kaufen möchte und über ein wenig handwerkliches Geschick samt Werkzeug verfügt, kann sich auch eine Feuerschale selber bauen. Besonders einfach lässt sich beispielsweise ein ausrangierter Kugelgrill umfunktionieren. Hier müssen Sie lediglich die Aufnahmen für den Rost entfernen und die Beine kürzen – schon haben Sie eine Feuerschale.

Alternativ verwenden Sie einen Wok oder eine Waschmaschinentrommel und erhalten eine bodennahe Feuerschale. Für zusätzliche Sicherheit und einen vernünftigen Hitzeschutz sollten Sie allerdings noch drei bis fünf Standbeine aus Metallrohren anschweißen oder die Feuerschale in einem Bett aus Natursteinen platzieren.

 

Zubehör zur Feuerschale

Für viele Feuerschalen gibt es allerhand Zubehör, mit dessen Hilfe, Sie Ihre Feuerschale leicht umfunktionieren können. Der Klassiker sind verschiedenste Grillroste und Grillplatten, mit denen sich Ihre Feuerschale im Handumdrehen in einen Grill verwandelt. Diese gibt es sowohl zum Auflegen auf den Rand als auch in Gestalt von Schwenkgrillgestellen. Hinzu kommen spezielle Grilltöpfe, sodass Sie über dem Feuer sogar Eintöpfe oder Glühwein zubereiten können. Ideal also für kalte Wintertage im Garten.

Ob Sie diese Gadgets benötigen, hängt davon ab, ob Sie Ihre Feuerschale lediglich als dekoratives Element betrachten oder diese auch praktisch nutzen möchten. Schürhaken, Ascheschaufel und Aschebesen gehören hingegen zur Standardausrüstung. Optional hingegen sind Zubehörteile wie Funkenschutzgitter oder dekorative Verblendungen. Gleiches gilt für passende Nässeschutzdeckel – hier tut es auch eine einfache Plane.

 

Lackierte Feuerschalen und hohe Temperaturen: Geht das gut?

Manche Feuerschalen sind bereits von Haus aus lackiert. Das geschieht in der Regel nicht nur aus optischen Gründen, sondern vor allem zum Schutz vor Nässe und Rost. Die Hersteller hochwertiger Feuerschalen verwenden an dieser Stelle ausschließlich feuerfeste Thermo- oder Ofenlacke.

Diese sind meist bis zu 1.200 Grad Celsius hitzebeständig und halten selbst die Hitze eines Grillfeuers leicht aus. Wenn Sie Ihre Feuerschale nachträglich mit Lack vor Rost schützen möchten, sollten Sie unbedingt auf den Kauf von hitzebeständigem Thermolack achten. Im Baumarkt haben Sie dabei die Wahl zwischen klassischem Lack und Sprühlack.

 

Fragen und Antworten

 

Was darf man in einer Feuerschale verbrennen?

Laut dem Bundes-Immissionsschutzgesetz dürfen Sie ausschließlich „zulässige Brennstoffe“ verfeuern. Dazu zählen neben trockenem und naturbelassenem Holz auch Holzkohle, Kohlebriketts und Holzbriketts. Sofern Sie sicherstellen können, dass niemand durch den Qualm belästigt wird, dürfen Sie auch durchgetrocknetes Strauchwerk verbrennen. Im Zweifelsfall sollten Sie die Verbrennung von Gartenabfällen aber bei Ihrer Gemeinde beantragen.

 

Feuerschale oder Feuerkorb – Was ist besser?

Was besser ist, hängt ganz davon ab, was Sie vorhaben. Während ein Feuerkorb durch die bessere Luftzirkulation für das gleiche Flammenbild oftmals mit weniger Brennstoff auskommt, eignet sich dieser weniger gut zum Grillen als etwa eine Feuerschale. Für Stockbrot hingegen reicht auch ein Feuerkorb aus. Um es kurz zu machen: Der Feuerkorb dient der Dekoration, die Feuerschale ist der Alleskönner.

 

Wie zündet man ein Feuer in der Feuerschale am besten an?

Verwenden Sie ausschließlich geeignete Anzünder. Hierzu zählen spezielle Flüssig- und Feststoffanzünder für Grills. Am besten nutzen Sie an dieser Stelle biologische Grillanzünder. Um Anzünder zu sparen, schichten Sie das Holz von klein nach groß auf. Verwenden Sie als Basis Reisig, dünne Äste und feine Zündhölzer. Sobald diese Mischung brennt, entzünden sich die Holzscheite von ganz allein. Legen Sie zunächst dünne Holzscheite auf und sorgen Sie für eine gute Luftzirkulation. Helfen Sie im Zweifelsfall durch manuelles Blasen oder einen Heißluftföhn nach.

 

Wie lange brennt ein Feuer in einer Feuerschale?

Das hängt ganz davon ab, wie viel Brennmaterial Sie in Ihre Feuerschale einfüllen, wie groß Ihre Feuerschale ist und wie oft Sie Brennstoff nachlegen. Auch die Holzart beeinflusst die Brenndauer. Während Weichhölzer (zum Beispiel Fichte und Kiefer) schnell verbrennen, dauert es bei Harthölzern (beispielsweise Eiche und Buche) deutlich länger. Eine gut mit Hartholz gefüllte Feuerstelle kann aber durchaus zwei bis drei Stunden brennen, bevor Sie nachlegen müssen.

 

Wie heiß wird eine Feuerschale?

Die Temperatur des Feuers hängt vom verwendeten Brennmaterial, der Luftzufuhr und der Beschaffenheit des Holzstapels ab. Grob gesagt werden Temperaturen zwischen 700 und 900 Grad Celsius erreicht. Mit Hilfe zusätzlicher Hilfsmittel wie einem Blasebalg oder Fön, kann die Temperatur der Glut aber auch auf rund 1.100 Grad steigen. Die Feuerschale selbst nimmt davon nur einen Teil der Wärmeenergie auf. Mehrere hundert Grad erreicht aber auch die Schale selbst. Dementsprechend herrscht höchste Verbrennungsgefahr.

 

Was lege ich unter eine Feuerschale zum Schutz?

Ideal geeignet sind Metallplatten. Viele Hersteller liefern passende Platten bereits als Hitzeschutz mit. Alternativ können Sie auch Waschbetonplatten verwenden oder Ihre Feuerschale in einem Sandbett aufstellen. Grundsätzlich gilt aber, dass Sie eine Feuerschale trotz Hitzeschutz niemals auf Holz- und Kunststoffböden oder Fliesen aufstellen sollten.

 

Wie lösche ich ein Feuer in einer Feuerschale am besten?

Ideal ist es, wenn Sie die Brennstoffmenge so dimensionieren, dass das Feuer bereits ausbrennt, wenn Sie noch anwesend sind. So benötigen Sie zum späteren Löschen (wenn überhaupt) nur wenig Wasser. Wenn Sie eine lodernde Feuerschale löschen möchten, ist Wasser aber nur die zweite Wahl, da dichter Qualm entsteht und vor allem Keramikschalen Schaden nehmen können. Besser geeignet ist hingegen Quarzsand, den Sie für wenige Euro im Baumarkt bekommen. Zur Sicherheit sollten Sie aber immer einen Eimer Wasser oder Feuerlöscher greifbar haben.

 

Was lässt sich am besten über einer Feuerschale grillen?

Die beste Möglichkeit ist dein stabiles Dreibein. Auf diese Weise machen Sie aus Ihrer Feuerschale einen stufenweise regulierbaren Schwenkgrill, der sich für Fleisch, Fisch und Gemüse gleichermaßen eignet. Grillroste zum Auflegen sind in dieser Hinsicht nicht optimal. Während mit einem verstellbaren Gestell nahezu alles gegrillt werden kann, bieten sich einfache Schalen mit Rost lediglich für weniger empfindliches Grillgut wie einfache Steaks und Würstchen an.

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